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 Inhalte und Themen
Erkennen und (be-)handeln
Im Mittelpunkt jeder Pflege muss der Mensch stehen: mit seinem Schutzbedürfnis, seinen persönlichen Anliegen, Gewohnheiten, Erfahrungen, Vorlieben und Abneigungen und mit seiner Würde. Dies gelingt in vertrauter Umgebung oft leichter, weshalb die meisten Älteren sowie Pflegebedürftigen wünschen, im häuslichen Umfeld gepflegt zu werden. Optimale Pflege und Betreuung sind vielfach fordernde, nicht selten überfordernde Aufgaben für die Pflegenden, sowohl innerhalb der Familie, als auch in stationären Einrichtungen. Daraus resultieren Stress und Spannungen in der Angehörigenpflege, aber ebenso in der professionellen Pflege, die mitunter zu physischen, psychischen sowie emotionalen Übergriffen gegen die Pflegebedürftigen führen. Manchmal sind diese auch Opfer von Vernachlässigung, Verwahrlosung und finanzieller Ausbeutung. Von den Betroffenen, den Gewaltausübenden und dem sozialen Umfeld werden diese gewalttätigen Verhaltensweisen nicht immer nicht als solche wahrgenommen oder offenkundig gemacht. Da häufig ÄrztInnen die ersten und einzigen Ansprechpersonen für diese Opfergruppe sind, ist das Erkennen von Gewalt nicht nur ausschlaggebend für die konkrete Unterstützung in der Notsituation, sondern auch für die Aufklärung der Gewalttat.
7.6. Formen, Ursachen von Gewalt gegen pflegebedürftige und alte Menschen, Erkennen von Verletzungen, Dokumentation, Beweissicherung
 Fortbildungsziele
Durch die Verbindung von Theorie und Praxis werden verschiedene Möglichkeiten der Intervention im Rahmen von Gewalt gegen die Betroffenen, des Erkennens und konkreten Handelns, auch im Sinne von Prävention aufgezeigt.
 Zielgruppe
Alle ÄrztInnen
 Einzugsgebiet
Überregional
 Weitere Informationen im Internet
 Leiter
em. o. Univ. Prof. Dr. Manfred P. Dierich
Telefon: +43 1 319 76 90-57
 Sekretariat
Kuoni Destination Management Austria GmbH
E-Mail: grado2012@at.kuoni.com
Telefon: +43 1 319 76 90-57
Fax: +43 1 319 11 80
 Referenten
BERZLANOVICH Ao. Univ. Prof. Dr. Andrea - Gerichtsmedizin
 Interessenskonflikte
keine Interessenskonflikte bekannt gegeben
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