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 Inhalte und Themen
Jeder Mensch ist teilbar - so könnte die Erfahrung von Professionellen zusammengefasst werden, die beruflich mit Menschen arbeiten, die Gewaltopfer wurden. Strukturelle Dissoziation ist ein biologisch hinterlegter Mechanismus, der es uns Menschen ermöglicht auch chronische und extreme Formen von Gewalt zu überleben, aber eben zum Preis der inneren Teilung. Je näher uns Menschen stehen, die Gewalt ausüben, je früher sie im Leben auftritt, um so intensiver sind die Folgen. TraumatherapeutInnen sind bestrebt, diese Teilungen (klein)schrittig aufzuheben im Sinne von Assoziation, Synthese und Integration.Strukturierte diagnostische Abklärung: Was ist strukturelle Dissoziation? Folgen von schwerer, chronischer Gewalteinwirkungen - Differenzialdiagnostik mit anderen:Testdiagnostik (SKID-D, FDS, SDQ 5 und SDQ 20), Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit Schizophrenie, Borderline-Persönlichkeitsstörung und anderen
- Spezifische Fokussierung auf Trinität des Traumas: Ignoranz, Fragilität und Kontrolle: Persönlichkeitsanteile, ihre innere Dynamik und die therapeutischen Herausforderungen, die sie an uns stellen. Enaktivismus und enaktive Therapie
- Bei DIS oder Partielle DIS: der Werkzeugkoffer der Therapie struktureller Dissoziation: Ressourcen- und Belastungsdiagramm, Innere Landkarte, Belastungslandkarte, Kurz-EMDR, Notfallkoffer, Aromatherapie und systematische Ressourcensuche.
- Einführung in die Prinzipien und Haltung, Ethik und Sicherheit in der Therapie struktureller Dissoziation.
- Förderung der inneren Kommunikation: Prinzipien der Therapie der strukturellen Dissoziation 1: Gewaltfreiheit, Arbeit auf Augenhöhe, Stabilisierung
- Psychotherapeutische Arbeit während Ausstiegsbegleitung: Besonderheiten bei organisierter und ritueller Gewalt: Deprogrammierung, Zeugenschutz, Netzwerksarbeit.
- Sequenzielle Traumatisierung: Prinzipien der Therapie struktureller Dissoziation 2: Safety first, innen und außen, Ressourcenorganisation und Exposition.
- Verarbeitung der Traumatischen Erinnerung: Prinzipien der Therapie struktureller Dissoziation 3: Assoziation, Synthese, Integration - was kommt danach: Neuorientierung, Psychohygiene für TherapeutInnen: Aus- und Weiterbildung, Intervision und Supervision
 Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte, Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin, Fachärztinnen und Fachärzte, Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Klinische Psychologinnen/Gesundheitspsychologinnen/Klinische Psychologen/Gesundheitspsychologen, Psychotherapeutinnen/ Psychotherapeuten
 Einzugsgebiet
Überregional
 Leiter
 Sekretariat
 Referenten
Dr. Harald Schickedanz, Dr. Harald Schickedanz
 Interessenskonflikte
keine Interessenskonflikte bekannt gegeben
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