 Inhalte und Themen
Von der multipartiten Synapse über den Schmerz zur Psyche Schmerz ist weit mehr als ein peripheres Signal. Moderne Neurowissenschaften zeigen, dass die multipartite Synapse - das funktionelle Zusammenspiel von Neuronen und Gliazellen - eine zentrale Rolle in der Schmerzverarbeitung spielt. Gliazellen modulieren synaptische Aktivität, regulieren Neurotransmitter und beeinflussen die neuronale Erregbarkeit. Bei anhaltender Nozizeption können sie proinflammatorische Mediatoren freisetzen und so Mechanismen der zentralen Sensibilisierung fördern - eine Schlüsselursache für die Chronifizierung von Schmerz. Gleichzeitig ist Schmerz untrennbar mit emotionalen und kognitiven Netzwerken verbunden. Neuronale Aktivität in sensorischen, limbischen und präfrontalen Systemen bestimmt, wie Schmerz erlebt, bewertet und verarbeitet wird. Dadurch entstehen enge Wechselwirkungen zwischen Neurobiologie, Wahrnehmung und Psyche. Das Verständnis von Schmerz erfordert daher eine integrative Perspektive: biologisch - neuronal - psychisch. Schmerz ist kein isoliertes Symptom, sondern ein dynamischer Prozess im biopsychosozialen Kontext. Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit uns die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
 Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte
 Einzugsgebiet
Wien (regional)
 Leiter
 Sekretariat
 Referenten
Prof. Andrea Michalek-Sauberer, Dr. Zoltan Csaba Micskei
 Interessenskonflikte
keine Interessenskonflikte bekannt gegeben
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