Sterben ist in der Hochleistungsmedizin nicht vorgesehen - und auch im Pflegeheim oft kein Thema, über das offen gesprochen wird. In einer Gesellschaft, die ein möglichst leidfreies, unabhängiges und scheinbar "grenzenlos" verfügbares Leben verspricht, geraten letzte Fragen und letzte Wünsche leicht an den Rand.
Doch Sterben gehört zum Leben. Wenn Patientinnen und Patienten sagen: "Ich will nicht mehr", stehen Behandelnde vor existenziellen Fragen - medizinisch, ethisch, menschlich. Gleichzeitig fehlt oft die Sicherheit im Umgang mit Sterbewunsch und suizidalen Krisen.
Fünf Jahre nach Inkrafttreten des österreichischen Sterbeverfügungsgesetzes wird assistierter Suizid zunehmend als "selbstbestimmte Lösung" für Leid und als Weg zu einem würdevollen Tod dargestellt. Wo stehen wir heute? Was hat sich in Institutionen, Teams und in der Beziehung zu Patientinnen, Patienten und Angehörigen verändert? Und vor allem: Welche Alternativen können wir anbieten?
Das IMABE-Symposium 2026 bringt Expertinnen und Experten aus Medizin, Pflege, Ethik, Recht und Praxis zusammen. Wir fragen nach den Grenzen des Helfens - und nach den Möglichkeiten von Palliative Care, Suizidprävention und einer Medizin, die auch das Sterben begleiten kann.
Ärztinnen und Ärzte, Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin, Fachärztinnen und Fachärzte, Notärztinnen und Notärzte, Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung, Gesundheit- und Krankenpflegeberufe
Überregional
Univ.-Prof. Dr. med. Giovanni Maio MA phil., Univ.-Prof. Dr. med. habil. Ute Lewitzka, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, OÄ PD Dr. Gudrun Kreye MBA, OÄ Dr. Ursula-Maria Fürst MSc PM.ME, Mag. Werner Mühlböck MBA, Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel, Mag. Susanne Kummer