 Inhalte und Themen
Was bedeutet es, ein erfülltes und somit "gutes Leben" zu führen - und wie hängt das mit einem "guten Sterben" zusammen? Für viele Menschen liegt die Antwort im Erleben von Sinn und darin, sich selbst als wertvoll, selbstwirksam und geborgen zu erfahren. Persönliche Werte tragen uns bis in die letzte Lebensphase, unabhängig davon, ob das Lebensende Jahre, Wochen oder nur noch Stunden entfernt ist. Die betroffenen Menschen beschreiben dies als mindestens ebenso wichtig wie eine gute Behandlung körperlicher Symptome. Der Tod selbst ist nur ein Moment - entscheidend ist, wie wir unser Leben bis dahin wahrnehmen. Dabei spielen kulturelle Sichtweisen eine Rolle. In der westlichen Gesellschaft stehen Autonomie und das Gefühl von Kontrolle im Vordergrund, während in anderen Kulturen Spiritualität und Glaube Halt geben. Angehörige und professionelle Begleitpersonen bringen eigene Perspektiven und Bedürfnisse ein - dieses Zusammenspiel ist entscheidend für eine tragende Begleitung. Der Vortrag lädt dazu ein, die eigenen Vorstellungen von Leben, Sterben und Tod zu hinterfragen - und neue Perspektiven zu entdecken.
 Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte, Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin, Fachärztinnen und Fachärzte, Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung, Gesundheit- und Krankenpflegeberufe
 Einzugsgebiet
Überregional
 Leiter
 Sekretariat
 Referenten
Dr.med.univ. CHRISTOPH GABL
 Interessenskonflikte
keine Interessenskonflikte bekannt gegeben
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