 Inhalte und Themen
Mit 1. Jänner 1975 als "zweite Spur" des Sanktionensystems unter Justizminister Dr. Christian Broda als kriminalpolitische Notwendigkeit eingeführt, blickt der Vollzug freiheitsentziehender Maßnahmen auf eine über 50-jährige Geschichte voller unterschiedlicher Erwartungen und Veränderungen zurück. Erwartungen - seien sie aus der menschenrechtlichen, behandlungsorientierten Sphäre ("Besserungsprinzip"), seien sie aus der sicherheits- und gesellschaftspolitischen Sphäre ("Sicherungsprinzip"), die er (gar) nicht in vollem Umfang erfüllen konnte. Eine Diskussion über die zeitgemäße und zukünftige Gestaltung soll im Mittelpunkt der Stodertaler Forensiktage 2026 stehen. Die Forensiktage richten sich an Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie, an Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, Psychologinnen und Psychologen, sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aus dem Vollzug freiheitsentziehender Maßnahmen gemäß § 21 Abs. 1 bzw. § 21 Abs. 2 StGB, und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der forensischen Nachbetreuung und aus den relevanten Umwelten. Neben praxisorientierten Vorträgen zum Thema, wird bei den zehnten Stodertaler Forensiktagen wieder dem interdisziplinären Dialog Zeit und Raum gegeben. Die Veranstaltung finden am Donnerstag, 13h bis 18:30 und Freitag 9h bis 13h in der Hösshalle in Hinterstoder, OÖ statt.
 Zielgruppe
Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeutinnen/ Psychotherapeuten, Klinische Psychologinnen/Gesundheitspsychologinnen/Klinische Psychologen/Gesundheitspsychologen
 Einzugsgebiet
Überregional
 Leiter
 Sekretariat
 Referenten
Ministerialrat Florian Engel, Prof Reinhard Eher, Prof Martin Rettenberger, Prim. Adelheid Kastner, Prof. Reinhard Eher
 Interessenskonflikte
es bestehen keine Interessenskonflikte
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