 Inhalte und Themen
Kursziel - Vorurteilsbewusst statt "vorurteilsfrei" werden: psychologischer Kontext und angewandte interaktive Methoden
- Umgang mit Vorurteilen und Zuschreibungen: Wie ansprechen, ohne zu belehren? Wie andere darüber informieren, dass bestimmte Aussagen Kolleg:innen ungewollt abwerten oder ausschließen?
- Praxistransfer von Forschungsergebnissen: Wie beeinflussen gesellschaftliche Zuschreibungen unsere Bewertungskriterien und wie können diese angesprochen werden, ohne dabei zu moralisieren? Wie kann zwischen diversitätsspezifischen und allgemeinen Wahrnehmungstendenzen unterschieden werden?
Inhalte: Unser Gehirn produziert automatisch Erwartungen und Vorurteile, um Entscheidungsprozesse zu erleichtern. Wie wirken sich diese auf unsere Bewertungskriterien und Entscheidungen aus? Der Workshop bietet die Möglichkeit, Mechanismen, die das (fachliche) Urteil trüben können, besser erkennen zu lernen. Es werden psychologische Prozesse und subjektive Wahrnehmungstendenzen, die verzerrende Wirkung auf Beurteilungen haben können, interaktiv anhand von Bildern und Filmen bewusstgemacht. Anhand der bewährten 5 Schritte der Bias-Sensibilisierung können neue Anwendungsstrategien erprobt werden, die dem Gegenüber signalisieren, dass wir nicht bei den üblichen Zuschreibungen/beim ersten Eindruck hängen bleiben, sondern auch die Fähigkeiten dahinter wahrnehmen, die andere meist übersehen. Methoden: - Kurze Inputs (inkl. Bilderanalyse & Kurzfilme)
- Einzel- und Gruppenarbeiten
- Diskussion im Plenum
- Interaktive Fallarbeiten
 Zielgruppe
Allgemeines und wissenschaftliches Personal der MedUni Wien und des AKH Wien
 Einzugsgebiet
Wien (regional)
 Leiter
 Sekretariat
 Referenten
Mag. Roland Engel
 Interessenskonflikte
keine Interessenskonflikte bekannt gegeben
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